Natürlich war auch ich schon in dem Sprudel von Herzschmerz und Liebeskummer gefangen. Und ja, es war ein scheiss Gefühl. Die ganze Situation war nicht einfach. Ich konnte damals nur mit sehr wenigen Leuten darüber reden. Ich musste mit all diesen Gefühlen irgendwie klarkommen. Da habe ich angefangen, zu Schreiben. Ich habe all das, was ich in dieser schweren Zeit gefühlt habe, aufgeschrieben. Einen Teil meiner Gedanken und Gefühle von damals möchte ich gerne mit Euch teilen.
Verwirrte Gedanken
Der Gedanke an dich bringt mich um den Verstand, lässt mein Herz schneller schlagen, macht mich glücklich und gleichzeitig traurig.
Ich geniesse jeden Moment in deiner Nähe und gleichzeitig fühle ich den Schmerz.
Ich vermisse dich jeden einzelnen Tag. Ich vermisse deine Berührungen, deine Küsse, deine Stimme, deinen Geruch.
Ich geniesse jede einzelne Sekunde mit dir. Auch wenn ich viele Male danach leide, möchte ich keine davon missen.
Wenn du mich ansiehst, denke ich "bitte tu das nicht". Ich muss stark bleiben, darf dir nicht wieder verfallen. Doch ich werde schwach. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals, du machst mich schwach.
Es ist falsch dich bei mir zu haben, aber ich brauche dich...ich will dich bei mir haben.
Du raubst mir den Schlaf. Du bist der letzte Gedanke den ich am Ende des Tages habe.
Was machst du mit mir? Was machst du mit meinem Herzen? Meine Gedanken spielen verrückt. So etwas wie bei dir, hat mein Herz schon lange nicht mehr gespürt.
Ich muss stark sein, doch ich bin schwach. Der Gedanke, dich auf irgendeine Art zu verlieren bringt mich zum weinen, er zerreisst mir mein Herz.
Ein Anruf von jemandem kann alles verändern. Du sitzt direkt neben mir, und doch bist du mir so fern. Ich möchte dich berühren, dich spüren, dir nahe sein. Doch ich weiss nicht ob du es zulässt. Die Distanz ist auf einmal so gross.
Ich kann nicht mehr, ich vermisse dich so sehr. Die Situation zwischen uns zerreisst mich. Ich geniesse jeden Moment an dem du bei mir bist. Doch du gehst auch wieder und das bricht mir das Herz. Zu wissen wo du bist, tut weh, es bringt mich um.
Ich habe keine Ahnung wie es weiter geht, ob du bleibst oder für immer gehst. Ich möchte dich bei mir haben, doch ich kann dich nicht darum bitten, kann dich zu keiner Entscheidung zwingen.
Die Tage vergehen, die Tage ohne dich sind schmerzhaft. Ich vermisse deine Stimme, deine Nähe...du fehlst mir. Ich versuche meine Gefühle zu verdrängen, sie auf Eis zu legen. Es geht nicht...es ist zu anstrengend. Du bist jeden Tag in meinen Gedanken, schleichst dich immer wieder nach vorn.
Ich möchte so gerne den einen Knopf drücken. Warum gibt es diesen Knopf nicht? Es wäre so viel einfacher.
Jeder sagt, Gefühle vergehen. Wann ist es soweit? Wann ist mein Kopf wieder frei? Wann ist mein Herz wieder frei?
Es gibt Zeiten, da denke ich, dass ich es geschafft habe. Doch dann kommen Erinnerungen, ein Lied, ein Wort, ein Gedanke und ich breche wieder zusammen...
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Sonja Cavallaro (Montag, 23 Dezember 2019 11:52)
Danke dir für deine ehrlichen Worte und erschreckend, wie ähnlich wir Frauen doch fühlen. Ich habe mich absolut darin erkannt, obwohl ich ein paar Lenze älter bin als du. Mach weiter so, liebe Kerstin! Finde deine Seiten spitze!