Mein Gott, wie schnell die Zeit vergeht. Manchmal komme ich damit echt nicht klar.
Letzten Freitag (08. Juli), hattest du deinen letzten Spielgruppentag. Unglaublich, schon wieder ist 1 Jahr vergangen. Wie schnell doch die Zeit an einem vorbei rast.
Mami & Papi sind unglaublich stolz, wie gut und schnell Du Dich in der Spielgruppe eingelebt hast. Uns hat es Freude bereitet, dass Du jedes Mal mit einem Lächeln die Spielgruppe betreten und den Weg zu deinen Gspändli gefunden hast.
Es hat mein Herz erfreut mitzuerleben, wie du immer mehr Anschluss gefunden hast. Es ging nicht lange und du hattest am Montagnachmittag und am Freitagmorgen je einen neuen besten Freund. Du wurdest so akzeptiert und angenommen wie Du bist.
Manchmal hatte ich sogar Tränen in den Augen, weil ich weiss, dass es für Dich nicht immer einfach ist, Dich in eine Gruppe zu integrieren. Umso mehr haben mich die positiven Rückmeldungen gefreut.
In diesem vergangen Jahr konnten wir sehen, was die Spielgruppe deiner Entwicklung beigesteuert hat.
In dieser Zeit, hast Du angefangen Geschichten zu erzählen. Eben genauso, wie die beiden Spielgruppenleiterinnen es getan haben. Natürlich durften die verschiedenen Lieder auch nicht fehlen. Also hast Du mir manches Lied vorgeträlert und wehe ich konnte nicht gerade mitsingen. Zum Glück gibt es heutzutage Google & Youtube. Mich hat diese persönliche Entwicklung sehr gefreut.
Und jetzt war der Zeitpunkt da, wo dieses Kapitel abgeschlossen wurde und ein Neues wird beginnen.
Als ich Dich fragte, ob Du traurig bist, wegen dem letzten Tag in der Spielgruppe, hast Du ganz cool zu mir gesagt: " nei gar net. Eg cha jo den i Chindergarte." Super cool von Dir, Mami war ein bisschen emotionaler... aber nur ein kleines bisschen.
Nun beginnt in 5 Wochen ein neuer Lebensabschnitt, welcher für Dich aber auch für uns ganz spannend wird. Es geht in den Kindergarten!
Wir wissen, dass es evt. nicht ganz so einfach wird. Aber wir sind guter Hoffnung, dass sich diese Zeit als sehr wertvoll in einigen Hinsichten herausstellen wird und Du Deinen Weg auf jeden Fall beschreiten wirst.
Wir gehen mit gutem Gewissen in diese Kindergartenzeit und werden Dich, wann immer es notwendig sein wird, begleiten und unterstützen.
Wir wünschen Dir, wenn es soweit ist, einen tollen Start in deinen neuen Lebensabschnitt.
Wir lieben Dich 🖤
Genau heute vor vier Jahren erblickte unser kleines Wunder das Licht der Welt. Dieses Wunder bist du, lieber Liam.
Du warst so klein und hilflos. Konntest dich nur durch weinen und quietschen ausdrücken. Konntest dich nicht alleine fortbewegen. Du warst auf Hilfe angewiesen. Auf die Hilfe von Mami & Papi.
Und schau was jetzt aus dir geworden ist; du bist ein grosser Junge geworden, der die Welt immer mehr mit seinen eigenen Sinnen wahrnimmt, der seine eigenen Fussspuren hinterlässt, der seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte, der viel gelernt hat aber auch noch viel lernen muss, der uns manchmal auch in den Wahnsinn treibt, der uns aber auch mit seinem Lachen und seiner Lausbubenart immer wieder Freude bereitet.
In diesen vier Jahren mit dir, erlebten wir eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Die Freude über deine Geburt war riesig und unbeschreiblich. Doch in den vergangen Jahren, merkten wir, dass Eltern Sein absolut kein Zuckerschlecken ist. Klar wussten wir das schon vorher, aber es kam nochmals die volle Breitseite. Ich als dein Mami musste mir schnell eingestehen, dass du mich komplett verändert hast und ich Seiten an mir habe, welche besser für immer im Verborgenen bleiben sollten. Wir haben ganz sicher kein einfaches Familienleben und wir als deine Eltern kommen mehr als wir möchten an unsere Grenzen. Trotz all den Schwierigkeiten die wir haben, ist für uns eines ganz sicher; wir lieben dich über alles und würden alles für dich tun.
Wir sind gespannt wie du dich weiterentwickeln wirst und wohin dich dein Weg führen wird.
Happy Birthday Bubu und alles erdenklich Liebe zu deinem 4. Geburtstag.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie nahe Freud und Leid doch beieinander liegen können. Manchmal ist es nur ein Katzensprung von einander entfernt. In der einen Sekunde kannst du dich über eine Situation freuen und nur 3 Sekunden später, könnte man alles wieder verfluchen. Ich persönlich kenne solche Momente momentan nur zu gut.
Auf los gehts los
Vor ein paar Wochen haben mein Mann und Ich entschieden, dass es an der Zeit ist, Liam von den Windeln wegzubekommen. Voller Vorfreude wurden Unterhosen eingekauft. 10 Stück sollten eigentlich reichen, haben wir uns gedacht. Schnell haben wir gemerkt, dass wir falsch gedacht haben. 3 Tage und gefühlte 100 Waschmaschinengänge später, wurden noch mehr Unterhosen und auch gleich Trainerhosen bestellt. Mit mehr Ausrüstung konnte es weitergehen.
Aller Anfang ist schwer
Liam hat super mitgemacht. Bereits am 1. Tag wollte er tagsüber keine Windeln mehr anziehen. Wir als Eltern haben uns natürlich gefreut, dass dieser Übergang ohne allzu grossen Diskussion stattgefunden hat. Bereits jetzt, nach den ersten paar Tagen, kann ich schon über Freud & Leid sprechen.
Freud - dein Kind akzeptiert den Übergang und möchte Unterhosen anziehen.
Leid - ich bin nur noch am Boden aufwischen und Kleider waschen.
Klar, mir ist völlig bewusst, dass ein Kind zuerst lernen muss, zu merken wann es Pipi machen muss. Damit ist es aber noch nicht getan. Nein, das verheben muss auch noch gelernt werden. Und Mami muss unbedingt wissen, wo es neue Nerven zu kaufen gibt.
Mir war klar, dass die Zeit "Windelfrei werden" kein Zuckerschlecken wird. Aber es gab echt Tage, wo ich dachte: "leck mich am Arsch! Her mit den Windeln"! Fertig, Feierabend, ich habe kein Bock mehr. Da habe ich mich oft gefragt: "warum diesen Stress"?
1 Schritt nach vorne und dann aber wieder 2 Schritte zurück. Warum? Es lief doch einigermassen gut. Wieso jetzt dieser Rückschlag mit auf den Boden urinieren? Wieso "nein Mami ich muss nicht" aber 2 Minuten später sind die Hosen nass? Ich verstehe es nicht! Muss ich auch nicht. Es muss nicht vom 1. Tag an perfekt laufen. Er muss lernen und ich muss lernen zu verstehen, dass er eben lernen muss.
Läuft
Mittlerweile macht er es ziemlich gut. Klar geht manchmal noch ein Tröpfchen in die Unterhose, aber das passiert mir mit meinen 37 Jahren teilweise auch heute noch 🤷🏻♀️ Er geht selbständig aufs Töpfchen und ist immer ganz stolz, wenn es rieselt. Natürlich muss auch jedes Bisi an Mami oder Papi gezeigt werden.
Das grosse "WARUM"
Gerade noch gelobt und schon könnte man die ganze Situation wieder verteufeln, die Unterhosen verbrennen und zurück zum Ursprung gehen. 2 Wochen erledigte Liam sein Geschäft schön dort wo es hingehört. Und jetzt? Jetzt sind wir wieder ganz am Anfang. Und ich frage mich warum? Ist er zu faul um auf die Toilette zu gehen? Hat er einfach keinen Bock? Ist er möglicherweise doch noch nicht bereit? Oder hatte er einen schönen Windelntraum und hofft insgeheim, dass er die wieder anziehen darf, wenn er in die Hosen macht?
Ich hoffe einfach mal, dass es eine Phase ist. Gott ich liebe dieses Wort Phase. Das ganze Leben besteht irgendwie aus Phasen.
Jedes Kind wird einmal trocken
Nun heisst es die Motivation und Geduld nicht verlieren und weiter machen. Schliesslich ist noch jedes Kind trocken geworden. Einige später als andere, aber windelfrei.
Und es ist immer wieder schön, von anderen Müttern zu hören, dass auch sie fast all ihre Nervenzellen bei diesem Thema verloren haben. Man ist also nie alleine.
Trotzdem freue ich mich, wenn wir dieses Kapitel geschafft haben.
Also Augen zu und durch. Und das Waschen nicht vergessen 🥳
Heute wirst du schon 3 Jahre alt. Es ist unglaublich wie die Zeit vergeht.
Zu deinem Geburtstag wünschen wir dir nur das aller Beste dieser verrückten Welt.
Mein Gott wo soll ich anfangen zu schreiben? In den letzten 3 Jahren ist so viel passiert. In diesem Jahr hat sich nochmals alles verändert. Wir mussten feststellen, dass du immer mehr eine eigene kleine Persönlichkeit wirst. Eine Persönlichkeit mit eigenen Vorstellungen, Gedanken und vor allem eine Persönlichkeit mit einem extremen Sturkopf. Und genau dieser Sturkopf hat uns so manche Träne und Nerven gekostet. Oftmals haben wir einander einfach nicht verstanden oder konnten uns nicht verstehen. Es war für mich, als dein Mami nicht immer eine einfach Zeit. Viele male hatte ich Zweifel, ob ich mit dir alles richtig mache. Oder ob ich überhaupt eine Mami sein sollte. Auch dein Papi ist immer öfters an seine Grenzen gekommen. Mit deinem extremen Sturkopf hast du uns oft zum verzweifeln gebracht. Und trotz diesen nicht immer leichten Situationen, ist für uns klar, dass du das Beste bist, was uns passiert ist. Trotz vielen verloren gegangen Nervenzellen, lieben wir dich über alles und sind extrem stolz auf dich und deine Entwicklung.
Du hast dich zu einem richtigen Lausbuben entwickelt, und genau das lieben wir so an dir. Wenn ich daran denke, wie oft wir schon Tränen gelacht haben, wegen dem Blödsinn den wir gemacht haben. Oder wie oft wir schon über deine süssen, lustigen, nicht immer ganz so korrekten Aussagen lachen mussten.
Ach Bubu, ich weiss gar nicht was ich eigentlich schreiben soll und deshalb lasse ich es bleiben.
Geniesse deinen Geburtstag und vergiss nie.... Wir lieben dich!
Das wird ein kurzer Text.
Aber ich finde, für gewisse Gefühle braucht es nicht immer 1000 Worte. Für mich ist das Hoch der Gefühle, zu sehen wie Papa und Sohn zusammen spielen. Nach einem 12h Tag freue ich mich jedes mal, wenn Papa nach Hause kommt. Der kleine Sohnemann freut sich genau so. Nach dem Abendessen ist bei uns jedesmal Papa-Zeit. Mama kann sich aus allem raushalten und einfach tun und lassen wass sie will. Ach ich liebe es.
Es ist so schön zu sehen, wie der Sohnemann Papas volle Aufmerksamkeit auf sich zieht und nichts von Mama wissen will.
Für mich persönlich ist dies ein Hoch der Gefühle und wunderschön mit anzuschauen. Mein Herz nimmt immer einen riesen Sprung, wenn ich die beiden zusammen sehe wie sie Spass haben.
Mehr gibt es dazu nicht zu sagen!
Ein Hoch auf alle Papas dieser Welt!
Seit Tagen, gar seit Wochen, nein ehrlich gesagt seit Monaten, erleben wir zu Hause keinen einzigen Tag mit unserem Sohn wo nicht gejammert, geweint, geschrien und getrotzt wird.
Ich persönlich giere förmlich nach einem Tag wo einfach schön ist. Kein gejammer, kein weinen wegen "wasweissichwas", kein kleines Monsterlein, dass dich mit rotem Kopf und verweinten Augen ansieht. Einfach einen schönen Tag mit meinem Kind. Alles ist friedlich. Kind glücklich. Mami glücklich.
Kennt ihr das?
Heute ist bei mir DIESER TAG. Heute Abend kann ich glücklich in mein Bett fallen. Heute hatte ich endlich wieder einer dieser Tage. Und ja, ich feiere dies gerade so richtig. Ich habe ein Lächeln im Gesicht. Die Sonne strahlt mir förmlich aus meinem Allerwertesten. Jede Mama und jeder Papa der gerade ein Kind in einer ausgeprägten Trotzphase hat, ein Kind das mit dem Kopf durch die Wand muss, kann mich gerade sehr gut verstehen.
Ich habe zwar nur den Morgen bis nach dem Mittag mit meinem Sohn verbracht, aber das ist egal. Dieser Morgen war einfach schön. Wir haben zusammen gefrühstückt, haben uns angezogen und sind an die frische Luft. Auch hier könnte ich direkt wieder einen Freudentanz aufführen. Ich war draussen. Und zwar mit meinem Kind. Ja ich weiss, das mag für viele von euch komisch klingen. Schliesslich geht ihr sicher jeden Tag mit eurem Kind nach draussen. Würde ich auch. Jetzt kommt aber das grosse WENN. Ich würde auch jeden Tag einen Spaziergang mit meinem Sohnemann machen, wenn es nicht jedes mal eine Torture wäre. Wenn ich nicht jedes mal nach Hause komme und mich frage "warum tue ich mir das an". Mag hart klingen ich weiss. Ist aber leider nun einmal so.
Aber heute war es keine Torture. Überhaupt nicht. Gut, er hat einmal eine klitzekleine Krise gehabt wo er meinte seinen Kopf durchsetzen zu müssen. Aber ich SuperMami konnte ihn auffangen.
Nachdem die 5 Tränchen getrocknet waren, gingen wir einkaufen. Ganz normal. Wie es auch viele andere Mütter mit ihren Kindern tun. Und das war so TOLL. Der Heimweg danach, einfach TOLL. Ich muss allerdings zugeben, dass ich etwas Hilfe hatte. Deshalb ein Dankeschön an die örtliche Müllabfuhr, welche zum richtigen Zeitpunkt zum richtigen Ort fuhr. Zu unserem Zuhause. Danke. Beste Motivation ever um schnell nach Hause zu laufen. Schliesslich will man, also Sohnemann nichts verpassen. Nachdem der "Ghüderwage" seine Arbeit getan hat, mein Sohn sich glücklich vom "Ghüderwage" verabschiedet hatte, ging es ohne weiteres zurück in unser warmes Zuhause. Die Einkäufe wurden ausgepackt und die Spielzeugautos bekamen die volle Aufmerksamkeit.
Mir ist bewusst, dass dies für viele übertrieben klingen mag. Das dies bei vielen der ganz normale Alltag ist. Dazu sage ich; schön für euch, schätzt euch glücklich und geniesst es.
Für mich sind solche Tage momentan leider selten und deshalb feiere ich dies so sehr.
Für alle die in der gleichen Situation sind, die sich auch wieder einmal einen schönen Tag wünschen, haltet durch. Der Tag wird kommen. Kinder zuhaben ist nicht einfach aber wunderschön.
So Schluss für heute. Ich muss die Sonne los werden, hab schon etwas Sonnenbrand.
Solange es mir möglich ist, werde ich dich auf deinem Weg begleiten. Mag dieser Weg auch noch so steinig sein.
Solange es mir möglich ist, werde ich dich mit meiner Liebe überhäufen. Auch dann, wenn du denkst, dass du diese nicht mehr brauchst.
Solange es mir möglich ist, werde ich dir immer zuhören. Auch dann, wenn du deine Probleme lieber nicht mit deiner Mama besprechen willst.
Solange es mir möglich ist, halte ich deine Hand. Auch dann, wenn du keine Angst hast.
Solange es mir möglich ist, werde ich dir immer ein Zuhause bieten. Auch dann, wenn du deine eigenen 4-Wände hast.
Solange es mir möglich ist, werde ich dich zusammenstauchen, wenn es nötig ist. Auch dann, wenn du schon längst erwachsen bist.
Solange ich kann, werde ich Fussspuren für dich hinterlegen. Auch dann, wenn du schon deinen eigenen Weg gehst.
Solange ich kann, werde ich für dich da sein!
Ich werde für den Rest meines Lebens auf dich aufpassen, dich beschützen, dich manchmal auch anschreien, dich umarmen, dich vermissen, dich knuddeln, dich anfeuern, dich unterstützen.
Und vor allem werde ich dich für den Rest meines Lebens lieben!
Heute vor 2 Jahren hast du mein Leben und das deines Vaters komplett auf den Kopf gestellt. Um 20:16 Uhr war ich etwas erschöpft und der glücklichste Mensch auf Erden.
Ich kann mich mich noch genau an diesen Tag erinnern.
Es war ein Montag. Und noch überhaupt nicht deine Zeit. Eigentlich solltest du erst 2,5 Wochen später deinen Weg in unsere Familie finden. Aber du musstest dich ja nicht an den Plan halten und hast mich an diesem besagten Tag total überrumpelt.
Es war ein Tag wie immer. Mir ging es gut. Ich fühlte mich wohl. Kein Anzeichen dafür, dass du auf die Welt kommen wolltest. Ich habe eingekauft und freute mich auf einen gemütlichen Abend mit deinem Papi. Doch dann kam alles anders. Gerade sass ich noch gemütlich auf dem Sofa und wollte mir in der Küche etwas zu trinken holen, da stand ich auf einmal in einer riesen Pfütze. Während ich meine Umstands-Trainerhosen auszog, griff ich zu meinem Natel und rief deinen Papi auf der Arbeit an.
Folgende Konversation ist entstanden:
Papi: "Hallo"
Ich: " Hey Schatz. Ähm meine Fruchtblase ist geplatzt."
Papi: "Haha. Erzähl keinen Scheiss."
Ich: "Nein wirklich meine Fruchtblase ist geplatzt."
Papi: "Wirklich jetzt?"
Ich: "Ja wirklich. Wäre schön wenn du nach Hause kommen könntest. Aber bloß keinen Stress. Ich habe noch keine Wehen und gar nix."
Papi: " Den Zug jetzt habe ich sowieso verpasst. Ich nehme den nächsten."
Ich: "Kein Problem. Bis später."
Um ca. 16:20 Uhr war dein Papi zu Hause.
In der Zwischenzeit habe ich mich im Spital gemeldet. Wir haben ausgemacht, dass wir vorbeikommen, sobald dein Papi zu Hause war. In der Wartezeit habe ich diese grosse, nicht lecker riechende Pfütze am Boden weggeputzt und habe meine nasse Kleidung in die Waschmaschine geschmissen. Zu diesem Zeitpunkt dachte ich wirklich noch wir gehen kurz auf einen Check im Spital vorbei und gehen dann nochmal nach Hause.
Doch plötzlich bekam ich ein wahnsinniges Ziehen im Unterleib. Mir war sofort klar, dass dies keine Vorwehen waren. Das waren die Presswehen. Warum zur Höhle jetzt schon? Vorher hatte ich nie etwas gespürt. Kein ziehen. Kein zupfen. Gar nichts. Und jetzt die Presswehen? Von 0 auf 100. Na vielen Dank. Und wo zum Teufel blieb dein Papi?
Um 17:00 Uhr sind wir im Spital angekommen. Dann kam die nächste Überraschung. Mir wurde mitgeteilt, dass der Muttermund bereits vollständig geöffnet war. Ich zu deinem Papi: "Schatz du kannst das Auto parkieren wir fahren nicht mehr nach Hause."
Als dein Papi vom Parkhaus zurückkam, ging es direkt weiter ins Geburtenzimmer.
3 Stunden später mit nicht erwähnenswerte Schmerzen und 5 Schweisstropfen auf der Stirn, hast du um 20:16 Uhr das Licht der Welt erblickt und uns zu stolzen Eltern gemacht.
Auch heute, 730 Tage später, sind wir stolz auf dich. Es ist bemerkenswert was du in diesen 2 Jahren alles gelernt hast. Es ist ganz sicher nicht immer leicht mit dir (das wirst du auch einmal über uns sagen) aber wir lieben dich über alles!
Happy Birthday mein kleiner Grosser 💙
Ganz ehrlich, manchmal habe ich das Gefühl, mein Kind macht mich unglücklich. Darf ich das als Mutter überhaupt sagen? Ich finde ja. Es ändert ja nichts daran, dass ich mein Kind über alles liebe und er mein grösstes Geschenk ist. Trotzdem gibt es Tage, da zweifle ich an allem. Und ja, dann kann es vorkommen, dass ich in diesem Moment des Wahnsinns sagen kann; mein Kind macht mich unglücklich.
Vor ein paar Tagen war genau wieder so ein Tag. Die Trotzphase meines Sohnes, welcher er leider immer noch vollumgänglich auslebt, brachte mich an den Rand der Verzweiflung. In solchen Situationen habe ich das Gefühl, mein Kind zerstört mich, innerlich, emotional, einfach auf jeder Ebene wo es nur geht. Er weint, er schreit, er tobt, er ist mit allen Fasern seines Körpers unzufrieden. Ich kann gerade überhaupt nicht verstehen, warum mein Sohn jetzt einen solchen Wutanfall hat. Und das wegen einem Glas Sirup welches, er gerade noch verlangt hat und jetzt doch nicht möchte oder eben doch oder eben nicht. Es soll einmal einer die Kinder verstehen.
Wenn mein Sohn seine "schwachen 5 Minuten" hat, dann weiss ich manchmal nicht wie ich ihm helfen kann. Manchmal weiss ich nicht, wie ich mir selber helfen kann.
Ganz egal wie gut man sich auf die Situation mit Kinder vorbereitet hat, es kommt immer anders. Und so richtig vorbereiten kann Frau/Mann sich eh nicht.
Manchmal vermisse ich mein altes Leben sehr. *keine Verantwortung für einen kleinen Knopf* *das Sofa für mich alleine haben* *Ausschlafen*
All das bringt mich immer wieder zum nachdenken. Wäre es besser gewesen, wenn ich nie ein Kind bekommen hätte? Was mache ich alles falsch oder richtig? Bin ich eine schlechte Mutter? Machen es andere besser? Übertreibe ich mit meinen Gefühlen? Geht es anderen genau so? Den manchmal habe ich das Gefühl, nur ich habe ein solch ausgeprägtes Trotzkind! Nur ich werde auch einmal lauter! Nur ich weine heimlich in mein Kissen! Nur mein Kind bringt mich zur Verzweiflung!
Ich habe oftmals ein schlechtes Gewissen gegenüber meinem Partner, Freunden, Angehörigen aber vor allem gegenüber meinem Sohn. Eigentlich weiss ich, dass diese Phase zu seinem Erwachsenwerden dazugehört und ich als seine Mutter damit umgehen muss. Ja ich muss aber ich kann es nicht immer so wie es sich die Gesellschaft vielleicht vorstellt. Ich bin eine Herzblut Mutter und nehme auch kein Blatt vor den Mund. Ich sage offen und ehrlich meine Meinung. Und ich sage wenn mir mein Kind gerade auf die Nerven geht. Ich bin keine Roboter-Mum die 24/7 funktioniert. Auch ich bin einmal verzweifelt. Auch ich möchte manchmal einfach nur schreien oder weinen. Manchmal möchte ich einfach meine Wohnung verlassen und für ein paar Stunden nicht zurückkehren.
Ich bin eine Mutter die manchmal zweifelt und alles hinterfragt. Aber ich bin auch eine Mutter die ihren Sohn über alles liebt und ihn für nichts dieser Welt aufgeben wird!
Mein lieber Bubu (so nennen wir unseren Sohn manchmal)
Als erstes möchte ich dir sagen, dass ich dich sehr liebe.
Du bist eine Bereicherung für mein Leben.
Du hast mein Leben seit deiner Geburt völlig auf den Kopf gestellt.
Du stellst mich jeden Tag wieder neu auf die Probe.
Du hast mir schon so manchen Nerv geraubt.
Du bringst mich aber auch jeden Tag zum Lachen.
Bald wirst du bereits 2 Jahre alt. Schon seit längerer Zeit hast du entdeckt, dass du ein eigenes Individuum bist. Sehr schnell hast du begriffen, dass wenn du ein kleines bisschen Terror machst, du deine Ziele so erreichen kannst. Für dich war dies eine ganz neue Situation. Auf einmal kannst du dich mitteilen. Du verstehst das in deinen Augen böse Wort "Nein". Du weisst mittlerweile, was dieses Wort bedeutet und diese Bedeutung gefällt dir so ganz und gar nicht. Du hörst dieses "Nein" und weisst manchmal nicht wie du darauf reagieren sollst und fängst dann fürchterlich an zu weinen. Da du noch so klein bist, kannst du nicht anders. Du versuchst deinen Willen durchzusetzen und das ist auch prima so, aber das geht halt nicht immer. Mein Kleiner, du musst noch so viel lernen. Viele "Neins" und "nicht jetzt" wirst du noch hören und mit Missverständnis und Weinen darauf reagieren. Mein grosser Kleiner, dass was du nicht verstehst nennt sich Trotzphase. Du musst aber keine Angst haben. Mama & Papa müssen auch lernen, damit umzugehen. Auch für uns ist es nicht immer leicht "nein" zu sagen und dir bei deinen Trotzanfällen zuzuschauen. Manchmal kommt es vor, dass ich dein Weinen gerade nicht verstehen kann, wütend und laut werde, weil du einfach nicht aufhören willst.
Es kommt vor, dass ich nachgebe und du bekommst was du willst. Aber auch ich als deine Mama, muss mir manchmal sagen "nein, jetzt lässt du ihn weinen und gibst nicht nach". Ich gebe es nicht gerne zu, aber es kommt vor, dass ich einfach überfordert bin. Dann hoffe ich auf dein Verständnis. Aber wie sollst du meine Reaktion verstehen, wenn du deine eigene vielleicht nicht immer verstehst. Ich verstehe meine Reaktion manchmal selbst nicht. Ich bin deine Mama und sollte für dich da sein. Für dich stark sein. Dich in den Arm nehmen und trösten. Aber so leid es mir tut, das kann ich nicht immer. Manchmal bin ich so erschöpft. Dann weine ich selbst und hinterfrage alles. Und genau dann, wenn ich am Boden bin, kommst du zu mir, lächelst mich mit deinen verweinten Augen an und umarmst mich ganz fest.
Es werden noch viele solche Situationen auf uns zukommen, in den wir weinen, schreien, trotzen, uns missverstehen und lachen werden. Wir werden viel Geduld und Verständnis füreinander aufbringen müssen. Wir werden es schaffen, ZUSAMMEN!
Mein kleiner Grosser, ich liebe dich bis zum Mond und zurück ♥
Ich liebe es Mama zu sein. Und ich liebe es Ehefrau zu sein. Aber manchmal braucht Frau einfach mal eine Pause. Eine Auszeit. Nur eine ganz kleine. Von Kind. Vom Mann. Einfach vom ganzen Alltag. Und genau diese Auszeit habe ich mir genommen. Für 1 Nacht durfte ich meine 7 Sachen packen und mir ein Hotelzimmer nehmen. Da liess ich es mir natürlich nicht nehmen, mir auch noch gleich eine Massage zu gönnen...wenn schon, den schon!
Aber ganz ehrlich; mein Mann hat mich fast dazu gezwungen. Ich muss wohl unerträglich gewesen sein. Dabei wusste ich genau, dass eine Auszeit jetzt, zu diesem Zeitpunkt, genau das Richtige für mich wäre. Unser kleiner Grosser lebt seine Trotzphase momentan vollständig aus. Jeden Tag verabschiedet sich einer meiner Nerven mit einem One-Way-Ticket. Da kam der Vorschlag von meinem Mann genau richtig. "Schatz, ich glaube du brauchst eine Pause. Wie wäre es, wenn du 1 Nacht von zu Hause weg gehst? Gönn dir etwas Gutes."
Was für ein herrlicher Klang in meinen Ohren. Meine Erlösung, zumindest für einen Tag. Sofort machte ich mir Gedanken, wo ich mir eine Auszeit nehmen soll. Und im gleichen Moment zögerte ich. Ich weg? Ganz alleine? Was soll ich tun, so alleine? Ich muss dazu sagen, ich war noch nie alleine weg. Bin nicht der Typ dazu, ich brauche Gesellschaft. Aber je länger ich darüber nachgedacht habe, umso mehr freundete ich mich mit dem Gedanken "alleine sein", an. Einen Tag später war das Hotelzimmer und die Massage gebucht.
Die Zeit alleine, kam mir komisch vor und teilweise wusste ich nicht, was ich jetzt machen soll. Versteht mich nicht falsch. Ich habe die Zeit für mich genossen. Es war toll, dass zu machen, was ich wollte. Zu dem Zeitpunkt den ich wählte. Trotzdem waren meine Gedanken immer wieder zu Hause. Ich vermisste meinen Mann und auch mein geliebtes Trotzkind. Ja, ich bin halt doch irgendwie durch und durch Mama 👪
Dennoch finde ich, dass sich jeder Zeit für eine Pause nehmen soll. Sei es für einen Tag oder auch nur für einige Stunden. Es ist Goldwert und für das eigene Ich sehr wichtig.
Ich werde mir auf jeden Fall wieder einmal eine kleine Auszeit gönnen.
Mein kleiner Grosser spazierte mit mir das erste Mal durch Dorf. Oh wow, was ist daran so besonders mag sich jetzt so mancher denken. Für mich war es ganz besonders und zwar aus einem einfachen Grund; er gab mir seine Hand ohne zu protestieren, ohne zu weinen, ohne sich immer wieder losreissen zu wollen.
Wie oft habe ich ihm schon gesagt, ja sogar gepredigt, dass er bei der Strasse die Hand geben muss wegen den Autos. Schliesslich können Autos ganz doll Aua machen. Wenn überhaupt, gab er dann nur für kurze Zeit die Hand und riss sich Sekunden später wieder los, fing an zu protestieren und weinen. Genau diese Befürchtung hatte ich auch heute, als er aus dem Kinderwagen raus wollte. Ein Versuch ist es wert, dachte ich. Irgendwann muss er es lernen.
Als ich ihm erklärte, dass er laufen darf aber nur an Mama's Hand, kam von ihm ein zuckersüsses "Joooo" (er sagt das immer mit einer süssen Quietschstimme). Ich, immer noch sehr skeptisch, da ich dieses zuckersüsse Ja schon oft gehört habe, half ihm schliesslich aus dem Kinderwagen und wurde dann, siehe da, eines besseren belehrt. Mein Kleiner spazierte tatsächlich ohne Gemurmel, ohne weinen, ohne sich losreissen zu wollen, Hand in Hand mit mir durchs Dorf.
Doch irgendwie konnte ich der Freude aber noch nicht trauen. Schliesslich hatte es bis jetzt immer nach kurzer Zeit ein grosses Drama gegeben. Doch nicht heute.
Sogar der Einkauf und das nach Hause kommen verlief so friedlich ab, wie schon lange nicht mehr.
Mit seinem tollen Verhalten hat mir mein kleiner Grosser heute ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und es hat mir wieder einmal gezeigt, dass es viel Geduld benötigt und manche Erklärung bis das Kind versteht.
Vielen Dank dafür, mein kleines Monster 💙
Liebe Frauen es ist wieder soweit...das Fussballfieber ist ausgebrochen. Die EM2016 hat begonnen. Saufende und gröllende Männerhorten machen die Städte unsicher. Totale Euphorie... die Stimmung ist am überkochen.
Die lieben Männer können beim Fussball hemmungslos emotional sein, was wir Frauen (ich zähle mich da als Ausnahme) niemals verstehen werden. Wir werden uns immer fragen; "wieso könnt ihr diese Emotionen nicht auch in der Beziehung zeigen?" Fällt ein Tor kann das angeblich"starke" Geschlecht *jubeln* *hüpfen* und ja, sogar auch *weinen*. Läuft das Spiel nicht nach ihren Vorstellungen, können sie schreien und mit ihren Fäusten auf den Tisch hauen. Die Kommunikation ist unglaublich...sie reden...sie schütten einem ihr Herz aus, wenn die Beziehung in der Krise steckt...die Beziehung zum Fussball ist dabei natürlich gemeint. Wieso seid ihr Männer in der Beziehung so stumm wie ein Fisch und wenn es ums Thema Fussball geht, werdet ihr zu redseligen Besserwisser?!
Gut, ich muss zugeben, dass wir Frauen beim Thema Fussball den Männern ebenfalls ab und zu auf die Nerven gehen können. Die Männerfraktion ist von uns ganz sicher genervert, wenn wir z.bsp. folgendes tun;
...und da hilft es auch nicht, wenn wir ihre grosse Liebe, die Frau fürs Leben sind.
Tja, kann schon mal passieren...sorry.
Obwohl ich persönlich auch der Meinung bin, wenn sich jemand für Fussball interessiert, dann soll er sich auch darüber informieren...egal ob Weiblein oder Männlein!
Aber was wäre der Fussball ohne diese kleine Streitereien zwischen Frau und Mann?
Richtig, ein angenehmes Spiel...aber das ist langweilig und wer will schon ein langweiliges Spiel sehen? Niemand!
In diesem Sinne wünsche ich eine spannende EM2016.
So lange haben wir auf dich gewartet. Endlich bist du da. Herzlich willkommen lieber Sommer.
Wir dürfen endlich deine heissen Sonnenstrahlen auf unserer Haut spüren. Du zauberst uns ein Lächeln ins Gesicht. Du treibst uns den Schweiss aus den Poren. Dank dir, dürfen wir an Kleidern
sparen. Wir dürfen Shirts, Shorts, Röcke und Bikinis anziehen. Je kürzer desto besser...für die Männerwelt 😉 Wir freuen uns und doch hat es einen kleinen unangenehmen
Beigeschmack...
Bikini? Shorts? Röcke? Eine Horrorvorstellung für manche Frau (inkl. meiner Wenigkeit). Natürlich möchte man in diesen heissen Tagen, so wenig Textilien wie möglich auf der Haut tragen...aber die lieben Selbstzweifel an der eigenen Figur...ja, wenn die nicht wären...
So schön der heisse Sommer auch ist, so sehr wir die Sonnenstrahlen vergöttern, der Sommer kann auch depressiv machen. Frauen und Mädchen (ja leider auch schon die ganz junge Generation) geraten
öfters in einen sogenannten Sommerblues.
Gestählte, schlanke, gut trainierte Körper in der Badi, am See, in der Stadt, der Vergleich mit dem eigenen Körper, das kann bei vielen ein ungutes, trauriges, depressivies Gefühl
auslösen.
Selbst der Urlaub am Meer bringt manchmal kein besseres Gefühl. Am Strand laufen heisse Bikini-Babes und Sixpack-Poser rauf und runter. Das ist absolut keine Erholung. Nein, das ist Stress
pur.
Was ist also zu tun? Wie können wir Frauen den wohlverdienten Urlaub, den Badi-Besuch ohne Figurstress, ohne Sommerblues geniessen? Eigentlich ganz einfach... Selbstvertrauen ist
das Lösungswort. Nicht jede kann mit den Masen 90-60-90 rumlaufen (laaaangweilig). Wir Frauen müssen endlich kapieren und akzeptieren, dass es verschiedene Typen von Figuren
gibt!!!
Ich weiss, es ist verdammt schwer so zu denken und sich einfach wohl zu fühlen. Aber hey, denkt immer daran; nobody is perfect!
p.s. mein herzallerliebstes Ich, ich hoffe so sehr, dass du diesen Artikl irgendeinmal zu lesen kriegst, deine Selbstzweifel über Bord wirfst und endlich "normal" zu denken anfängst....aber bitte
trage trotzdem keinen Bikini...ich hab die lieb, xoxo dein Ich.
Quatschen.... Tratschen.... Lästern.... Lauthals lachen.... Still schmunzeln....
Welche Frau liebt das nicht.... Typische Frauengespräche mit der besten Freundin oder einer Kollegin die man lange nicht mehr gesehen hat.
Kürzlich hatte ich wieder einmal das Vergnügen. Ich traf mich mit einer sehr guten Kollegin, welche ich laaaaange (wirklich laaaaange) nicht mehr gesehen habe. "Yeah"! "Juhi"! "Hoi, wie gots"? "Quatsch" "Tratsch" "Läster" "Lach".... einfach genial.... ich liebe Frauengespräche.
Und da ich eine Frau bin, könnte ich jetzt mindestens 20 Seiten über diverse Frauengespräche schreiben. Aber keine Angst, ich will euch nicht langweilen *gääähn*. Dafür habe ich eine super, geniale, sarkastische aber auch witzige Beschreibung zum Thema Frauengespräche gefunden. Diese Beschreibung musste ich einfach niederschreiben.......liebe Frauen, viel Spass und lächeln :o)
"Das Frauengespräch ist ein Endlos-Dialog oder Monolog, dass vom weiblichen Geschlecht praktiziert wird. Bekannt ist es für seine inhaltliche Leere und seine pausenlose Fortsetzung. Es ist praktisch unmöglich, das Frauengespräch zu unterbrechen oder gar zu unterbinden".
Voraussetzungen:
Um ein Frauengespräch zu erzeugen, sind nicht viele Dinge zu beachten. Entscheidend ist lediglich, dass mindestens 2, gerade in Gesprächsstimmung befindliche, Frauen aufeinander treffen; seltener können sich auch mehrere Exemplare gleichzeitig zusammenfinden. Hierbei ist die Umgebung vollkommen irrelevant; ob beim Warten auf den nächsten Bus, in der Parfüm-Abteilung des Kaufhauses, auf den Strassen einer belebten Innenstadt, auf öffentlichen Toiletten oder an einem Telefon - eben überall, wo kommuniziert werden kann, ist ein Frauengespräch erreichbar.
Themenschwerpunkte:
Die Themen bei Frauengesprächen sind meist identisch. Hauptsächlich geht es um Männer, wie ach-so-schlecht die Männer doch für die Frauen und die restliche Welt seien, Haushalt, Kinder, Gott und die Welt sowie dem Nachbar von Nebenan. Bei niedrigeren Frauentypen sind auch Themenschwerpunkte wie Fortpflanzungspolitik oder Justin Biber nicht unüblich. Die gehobene Damenschaft spezialisiert sich auch auf Themen wie Nagellack, Schminkprodukte oder Mode. Der gewöhnliche Hausmensch kann auf keinen Fall dem Gesprächsfluss der Damen folgen oder nur ansatzweise seinen Inhalt nachvollziehen.
Zweck:
Auch wenn es so scheint, ist es unter Wissenschaftlern der Damenologie umstritten, ob Frauen überhaupt ihren Lauten Bedeutung zumessen oder ob sie selbst vielleicht für ihre Kommunikationsversuche keine Erklärung finden. Sigmund Freud schliesst es nicht aus, dass Frauen in ihren Gesprächen der Sexualität ähnliche Befriedigung finden. Die Gemeinsamkeit der Frauengespräche und die der sexuellen Handlungen lege darin begründet, dass beide keinen tragenden Sinn enthalten und wohl eher Probleme statt positive Eigenschaften mit sich bringen. Erich von Däniken und Bruder Lustig verbreiten die Annahme, dass ein Frauengespräch in einer Geheimsprache geführt wird und dass die Gesprächsinhalte so der Männerwelt vorenthalten werden sollen. Die Frauen könnten planen, die Männerherrschaft zu vernichten und selbst die Welt regieren zu wollen.
Frauengespräch im Monolog:
Ein Frauengespräch im Monolog ist eine besondere, aber leider zu weit verbreitete, Version des klassischen Frauengespräches. Bei dieser Art des Frauengespräches leiert eine Frau ein, vermutlich vorher einstudierten, Text herunter; meist ohne Punkt, Komma, Semikolon, Apostoph und Strich. Oft wird der Monolog von der Frau dazu genutzt, jemanden zu kritisieren oder Erfahrenes bzw. Erlebtes ungefragt weiterzugeben. Das Ganze hört sich dann wie das Abspielen einer Audiokassette in Zeitraffer an, nur leider ohne dass das Tonband dadurch schneller zum Ende kommt - meist verlängert es sich dadurch nur.
Der übliche Effekt eines Frauengesprächs im Monolog ist, dass der Zuhörer etwa 1 Minute (bei besonders ausdauernden Zuhörern 5 Minuten) versucht, dem Gefasel einen inhaltlichen Sinn zu zu ordnen, es anschliessend aber aufgibt und seine Ohren lieber auf die Lautsprecher des Radios richtet, obwohl aus Denen gerade Udo Lindenbergs "Cello" ertönt; was in anderen Fällen zwar zu sofortiger Taubheit führen würde, in diesem jedoch einer Gehörmassage gleichkommt.
Dieser Text kann nur von einem Mann geschrieben worden sein, im Versuch unsere Frauengespräche verständlich zu machen.
Liebe Männer, vergesst es, ihr habt keine Chance. Wir Frauen sind und bleiben ein geheimnisvolles Phänomen, welches ihr nie verstehen werdet.
Scheiss Laune.... BFF kommt vorbei.... Zigaretten.... Bier.... okey es waren mehrere.... Thema Schönheit....
Jeder kennt das; nach ein paar Bierchen, lustigen Gesprächen......... und auf einmal bist du auf der "alles scheiss egal Ebene".
Mein heutiges SCHEISS EGAL; liebe Frauen, habt Mut zur Hässlichkeit!!!! Nehmt Euch ein Beispiel an mir und meiner BFF............
Nicht jeder ist mit Schönheit gesegnet und darum sage ich; FUCK THE BEAUTY, HAVE FUN!!!
Oh mein Gott. Es gibt sie. Es gibt sie wirklich. Ich habe es mit eigenen Augen gesehen. Ich habe es am eigenen Leib erfahren. Die männliche Zicke!
Folgende Situation: super Wetter. Sonnenschein (juhu). Geniales Restaurant mit Bar. Cooler Sound (bumbum). Gemütliches Beisammensein mit Freunden. Lockere Stimmung. Kalte Bierchen.
Ein perfekter Start ins Wochenende. Doch leider wurde mir meiner ein bisschen vermiesst....
Als wir gemütlich in unserer Runde sassen, kamen noch Bekannte an unseren Tisch. 3 Personen. 2 Männer und eine Frau. 2 Stühle waren noch frei. 2 Stühle waren im Moment nicht besetzt aber mit Jacken und Taschen besetzt. Die Frau und 1 Mann setzten sich auf die 2 freie Stühle. Der 3. Mann wollte sich auf einen der mit Jacken und Tasche besetzten Stühle setzen. Die Stühle waren aber für 2 Personen aus meinem Kollegenkreis reserviert, welche gerade an einem anderen Tisch mit anderen Kollegen im Gespräch waren. Natürlich habe ich den guten Mann darauf aufmerksam gemacht, dass die beiden Stühle besetzt waren...Ist ja für mich selbstverständlich...macht man so unter Kollegen.
Hätte ich gewusst, was meine Stuhlverteidigung auslöst, hätte ich seinen Arsch persönlich auf einen der Stühle gesetzt....und am besten noch fest getackert. Holly Shit die männliche Zicke (määähhh) war geboren und määäähte voll drauf los. Er fluchte vor sich hin, meckerte an mir rum und diskutierte sich zu seinem persönlichen Höhepunkt. Schlussendlich packte er seine Sachen und ging alleine an die Bar wo er einen Sitzplatz hatte. Danke Gott. Es gibt dich doch. Zu früh gefreut. Die männliche Zicke war immer noch auf seinem Höhepunkt. Er kam zurück. Fand einen anderen freien Stuhl. Setzte sich zu uns an den Tisch. Und nein, die Sache von vorhin war nicht etwa vergessen. Ganz im Gegenteil. Die Zicke mähte wieder drauf los. Zuerst war mein Kolleg an der Reihe. Dann widmete er seine volle Aufmerksamkeit auf mich. Dieser Typ wollte doch tatsächlich noch weiter diskutieren. Er hat in seiner Aufregung nicht gemerkt, dass alle genervt von ihm waren. Auch seine Freundin. Autsch. Peinlich.
Mir war das Ganze einfach zu blöd. Ich konnte auch mein Grinsen natürlich nicht zurückhalten. Doch dann kam ein verbaler Angriff, der mich zu Fall brachte; "du besch scho emmer es Arschloch gsi!"
Waaaaas? Hallo, wie unhöflich bist du den? Meine Antwort; "natürlich. Be aus Arschloch gebore ond werde aus Arschloch stärbe." Die Zicke war jetzt an einem Punkt angekommen, wo Vorsicht geboten war. Noch mehr solche Sprüche und ich hätte ihn einen Kopf kürzer gemacht. Und ihr könnt mir glauben, wenn ich sage, dass das nicht zu seinem Vorteil gewesen wäre. Schliesslich war er nur knapp 1.60m klein. Und seine Männlichkeit war schon wegen einem Stuhl gekränkt worden. Da musste ich Verständnis aufbringen.....ja auch Arschlöcher können verständnisvoll sein.
Was für ein Freitagabend....wunderschön.gemütlich.gesellig.zickig.
Liebe Männer, überlasst das zickig sein uns Frauen. Zickige Männer sind Scheisse.
Sagen wir es wie es ist; "wir Frauen haben ein Problem mit dem älter werden". Das beginnt schon mit 30ig. Eines kann ich schon mal vorweg sagen; ich habe (noch) kein Problem mit der Zahl 3! oder mit dem älter werden. Ich finde mit 30ig ist Frau in der Blüte ihres Lebens. Man ist selbstbewusster und weiss, was man vom Leben will. Naja, so sollte es eigentlich sein. Allerdings ist es so, dass viele Frauen ein grosses Problem haben, wenn sie 30ig werden. Liebe Frauen es ist okay, es ist doch nur eine Zahl.
Auch wir Frauen können in Würde altern, nicht nur die Männer. Na gut, ein bisschen kann ich meine Spezies schon verstehen. Schliesslich strahlt man in seiner Jugendzeit Lebensfreude und Vitalität
aus. Klar möchte man diese Eigenschaften so lange wie möglich behalten. Doch leider sieht die Realität anders aus; die Haare werden grau, es bilden sich Falten im Gesicht, die bei allen verhasste
Cellulite kommt zum Vorschein, bei manchen bilden sich sogar richtig fiese Krater.
All diese "Kleinigkeiten" sind es, die eine Frau dazu veranlassen, sich unwohl und alt zu fühlen. Und ja, wir Frauen wissen aber es ist uns scheiss egal, dass diese Dinge auch einem Mann
passieren. Wir sind Frauen und unser Aussehen ist uns nicht egal.
Doch leider sind nicht alle Frauen so selbstbewusst. Nur um ihr jugendliches Aussehen nicht zu verlieren, schrecken sie selbst vor Schönheitsoperationen nicht zurück. Bei manchen, können diese Operationen wohl oder übel gut ausgehen. Doch es gibt auch viele, die mit einer vermeintlichen Schönheitsoperation gewaltig in die Scheisse greifen. Naja, schlussendlich muss das jeder für sich entscheiden. Doch ich sage; "liebe Frauen, irgendwann ist auch einmal genug mit Botox, Implantate und Skalpelle. Wie ich es zu Anfang schon geschrieben habe, und glaubt es mir, wir Frauen können in Würde altern".
Mein Schlusswort: alternde Menschen sind wie Museen; nicht auf die Fassade kommt es an, sondern auf die Schätze im Innern! (ach, wie weise von mir ;o)
Viele Frauen haben nebst der besten Freundin auch einen besten Freund. Doch was passiert, wenn Gefühle aufkommen?
Er ist der beste Freund. Er schwimmt mit dir auf einer Wellenlänge. Er ist irgendwie immer für dich da. Das hört sich nach dem perfekten Mann an. Aber eigentlich ist er ja nur ein Freund und Gefühle werden nicht zugelassen. Doch irgendwie spürst du, dass da mehr ist. Du stellst dir vor, wie es wäre, wenn du ihn küsst. Du stellst dir vor, wie es wäre, wenn du die Grenze der Gefühle mit ihm überschreitest. Es ist ein schönes Gefühl, aber gleichzeitig ist es beängstigend. Bis jetzt war er nur ein guter Freund. Was passiert, wenn er deine Gefühle nicht erwidert? Was, wenn er dich nur als gute Freundin sieht? Was, wenn die Beziehung doch nicht funktioniert? Verliert man dann den besten Freund? Kann aus Freundschaft tatsächlich Liebe werden?
Man merkt, dass der beste Freund, sehr gut zu einem passt und man sich gegenseitig ergänzt. Dein bester Freund ist dein Seelenverwandter. Irgendwann einmal heisst es; „wir lassen uns Zeit und schauen was daraus wird.“ Aus Freundschaft kann dann tatsächlich Liebe werden.
Der Volksmund sagt; „Männer und Frauen können keine Freunde sein“, „Freundschaft ist die beste Basis für eine Beziehung“ und die Dame an der Seite eines Herren sollte gleichzeitig sexy Geliebte, perfekte Köchin und beste Freundin sein“. Freunde mit gewissen Vorzügen………wer kennt das nicht. Doch irgendwann können sich Gefühle entwickeln. Man merkt, dass der beste Freund eben nicht mehr nur „der beste Freund“ ist. Was dann? Gesteht man sich die Gefühle ein und riskiert dabei evtl. die Freundschaft? Verbirgt man die eigene Gefühle der Freundschaft willen und macht so weiter wie bisher?
Glaubt man dem Volksmund, stehen die Chancen auf eine Beziehung gar nicht so schlecht. Ein gewisses Risiko ist immer dabei.
Ich denke, dass aus Freundschaft Liebe werden kann. Jedoch, muss jeder für sich entscheiden, ob er dieses Risiko eingehen möchte, ob er mit diesem Risiko leben kann, ob er mit einer Abfuhr umgehen kann, ob er damit leben kann, dass die Beziehung oder gar die Freundschaft scheitern wird.
Liebe Frauen welche sich in ihren besten Freund verknallt haben; TRAUT EUCH! Vielleicht ist ER die grosse Liebe
Nennen wir es doch einfach beim Namen; Liebeskummer ist Scheisse!
Jeder kennt das Gefühl von Zurückweisung, die Sehnsucht nach einer ganz bestimmten Person und unerfüllbarer Liebe. Wir zermartern uns in diesen Zeiten mit Fragen; warum ist das bloß passiert? Was habe ich falsch gemacht? Warum tut das so weh? Wann gehen diese Schmerzen, diese Gefühle vorbei? Man fühlt sich einsam, leer und der Boden unter einem wird weggezogen. Gleichzeitig ist man voller Emotionen; man ist traurig, schwermütig, und wütend. Wütend über sich selbst, verlassen von der ganzen Welt. Das Aufstehen fällt einem schwer, Essen wird zur Nebensache, das Bett, das Sofa und die Jogginghose zum besten Freund.
Liebeslieder verfolgen einem. Man hat das Gefühl, dass diese Lieder nur für einen selbst geschrieben wurden. Liebeslieder wie; "you are so beautiful", "i will always love you", "all of me" oder "das Beste", werden in dieser Zeit im Radio rauf und runter gespielt. Beim zappen durch das Fernsehprogramm, werden auf einmal nur noch Liebesfilme gezeigt. Auf der Strasse, beim flanieren durch die Gassen, begegnet man nur verliebten Paaren. Es fühlt sich mies an und man möchte allen eins auf die Schnauze hauen.
Doch dann, in der Qual der Hölle, geschehen doch noch wunderbare Dinge; Freunde und Familie sind für einen da. Sie hören dir zu, trocknen deine Tränen und reichen dir eine starke Schulter zum anlehnen. Obwohl man in dieser Zeit, alles und jeden verflucht und alleine sein will, nehmen wir diese liebevolle Geste an. Sie holen dich aus dem Sumpf der Einsamkeit heraus. Sie zeigen dir, dass die Jogginghose eigentlich hässlich ist und nehmen dich zur Ablenkung mit raus in die Realität. Sie sagen dir nicht "alles wird gut" sondern, dass es ihnen leid tut und dieser Liebeskummer scheisse ist. Den sie wissen, dass in dieser Situation ein "alles wird gut" nicht helfen wird. Scheisse, Nein, ich will keine Ratschläge! Ich will wieder normal leben. Ich will wieder Essen und Schlafen können. Ich will wieder Lieder hören ohne dabei zu denken, dass sie für mich geschrieben wurden. Ich will wieder Fernsehen, ohne dabei Taschentücher verheulen zu müssen. Ich will wieder durch die Strassen flanieren, ohne jedem eins in die Fresse schlagen zu wollen. Irgendwann kommt diese Zeit.........und man freut sich darauf.